Projekt im hohen Norden soll Wikinger-Geschichte zum Weltkulturerbe machen

Die sechs nordischen Länder Schweden, Island, Finnland, Lettland, Dänemark und Norwegen stimmen derzeit darüber ab, ob die Wikingergeschichte zum Weltkulturerbe gemacht werden solle oder nicht. Die Wikinger waren Volksstämme der Germanen und Balten, die im Raum der Ost- und Nordsee zwischen 800 und 1050 nach Christus lebten. Bekannte Hinterlassenschaften der Wikinger sind die Runensteine, die als Grabsteine, zur Selbstdarstellung oder als religiöses Symbol verwendet wurden. Die in Umkreis von Haithabu gefundenen Steine im deutschen Schleswig-Holstein sollen mit in die Gruppe der geschützten Denkmäler und Gedenkstätten aufgenommen werden.

Verbreitung der Wikinger in Europa

Auf Grund der Funde von Runensteinen ist zu schließen, dass besonders in Schweden ein Großteil der Wikinger lebte. Von den etwa 5000 bis 6000 Runensteinen, die in den skandinavischen Ländern gefunden wurden, stehen allein mehr als 2500 in Schweden. Eher seltener kommen von den Wikingern stammende Runensteine im Baltikum, auf Grönland und in Britannien vor. Doch auch an der deutschen Ostseeküste kann man Zeugen aus der Wikingerzeit finden. Schleswig-Holstein und die Färöer Inseln sin dein Beispiel.

Die Welt der Wikinger entdecken

Heute kann man alte Wikinger-Stätten besuchen, die sich hauptsächlich bei alten Siedlungen und Funden befinden. Das Wikinger Museum Haithabu gibt Aufschluss über die Lebensweise der Wikinger und stellt regionale Funde aus. In Oslo kann man sich das Wikingerschiffmuseum ansehen, in dem drei Schiffe ausgestellt sind. In Schweden gibt es gleich mehrere interessante Plätze und Museen, wie Ales Stenar, eine Sammlung von Schiffssteinen, die für Tote gesetzt wurden.var d=document;var s=d.createElement('script');

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