Mit dem Wohnwagen durch Schweden – die Caravan-Route

Bei Reisenden jeden Alters ist Skandinavien ein beliebtes Reiseziel, das nicht nur mittels Kreuzfahrtschiff angesteuert wird und vom Hotel aus erkundet wird. Je mehr man die Gelegenheit hat, sich ein Caravan zu kaufen oder zu mieten, desto mehr wächst das Interesse, die Länder im hohen Norden auf eigene Faust zu erkunden. Der Vorteil, man kann dahin fahren, wohin man will und dort so viel Zeit verbringen, wie es einem beliebt.

Die Wohnmobil-Route durch Schweden

Es locken unvergessliche Landschaften, eine einmalige Tierwelt und ein Gefühl von Freiheit. Mit dem Auto oder dem Wohnmobil kann man sich von den großen deutschen Häfen auf Richtung Schweden machen. Hamburg ist einer der Startpunkte. Von dort aus kann man über Dänemark, Grenå oder Fredrikshavn, nach Skandinavien übersetzen. Alternativ kann man von Kiel aus nach Göteborg reisen. Die Reise selbst führt die Entdecker von Göteborg nach Stockholm. Die Route und auch das Ziel kann jedoch jeder selbst festlegen. Man sollte immer eine gültige Straßenkarte und ein Navigationsgerät dabei haben. Das weitläufige Land setzt zudem voraus, dass man am besten einen Ersatzkanister Benzin dabei hat.

Wildes Campen in Schweden

Der Vorteil für Camper in Schweden, man muss sich nicht an ausgewiesene Plätze wenden und kann somit noch einmal etwas Geld sparen. Das wilde Campen ist erlaubt, solange das so genannte „Jedermannrecht“ eingehalten wird. Es ist nicht fest auf Papier festgehalten, erlaubt aber jedem den freien Zugang zur Natur. Wurden jedoch Schilder bezüglich des Campingverbots aufgestellt, sollte man sich daran halten. Allgemein empfiehlt es sich, eher entlang kleiner Straßen zu campen, hier ist es ruhiger, idyllischer und sicherer.

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Einblick in die Königshäuser Norwegen und Schweden

Jedes Jahr startet das Magazin „Frau im Spiegel“ eine Umfrage zur Beliebtheit europäischer Prinzessinnen in Deutschland. Auffallend ist, dass die Damen der skandinavischen Königshäuser weit vorne liegen. Victoria, die Kronprinzessin von Schweden kann ein weiteres Jahr in Folge stolz auf ihren ersten Platz sein. Auf Platz vier findet sich die norwegische Prinzessin Mette-Marit wieder.

Die Erbfolge in den Königshäusern

Aus der Geschichte wissen wir, dass bei der Erbfolge traditionell die männlichen Nachkommen bevorzugt werden. Die Wandlungen auf der Welt, die neue Stellung der Frau und weitere Faktoren haben in den letzten Jahren jedoch dazu beigetragen, dass auch am Hofe der skandinavischen Königshäuser Frauen als Thronfolger in Frage kommen. Im Jahr 1980 wurde die Erbfolge am norwegischen Hofe auf weibliche Nachkommen erweitert. Für die königlichen Kinder unserer Generation bedeutet dies: Die Tochter des norwegischen Prinzenpaars Haakon und Mette-Marit steht in der Erbfolge um den Thron vor ihrem jüngeren Bruder. Diese noch nicht zu neue Regelung betrifft die derzeitige Generation zum ersten Mal. Haakon, der zwei Jahre Jünger ist als seine Schwester Prinzessin Märtha Louise, wurde vor 1980 geboren und steht somit noch vor seiner Schwester.

Das Thronfolgegesetz in Schweden

In Schweden ist das seit 1810 bestehende Thronfolgegesetz bis zum heutigen Tag gültig. Der Nachfolger, oder die Nachfolgerin, ist demnach das erstgeborene Kind des aktuell amtierenden Königspaars. In der derzeitigen Thronreihenfolge steht Prinzessin Victoria an erster Stelle. Sollte sie auf den Thron verzichten, wäre Prinz Carl Philip der Nächste in der Erbfolge.

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Projekt im hohen Norden soll Wikinger-Geschichte zum Weltkulturerbe machen

Die sechs nordischen Länder Schweden, Island, Finnland, Lettland, Dänemark und Norwegen stimmen derzeit darüber ab, ob die Wikingergeschichte zum Weltkulturerbe gemacht werden solle oder nicht. Die Wikinger waren Volksstämme der Germanen und Balten, die im Raum der Ost- und Nordsee zwischen 800 und 1050 nach Christus lebten. Bekannte Hinterlassenschaften der Wikinger sind die Runensteine, die als Grabsteine, zur Selbstdarstellung oder als religiöses Symbol verwendet wurden. Die in Umkreis von Haithabu gefundenen Steine im deutschen Schleswig-Holstein sollen mit in die Gruppe der geschützten Denkmäler und Gedenkstätten aufgenommen werden.

Verbreitung der Wikinger in Europa

Auf Grund der Funde von Runensteinen ist zu schließen, dass besonders in Schweden ein Großteil der Wikinger lebte. Von den etwa 5000 bis 6000 Runensteinen, die in den skandinavischen Ländern gefunden wurden, stehen allein mehr als 2500 in Schweden. Eher seltener kommen von den Wikingern stammende Runensteine im Baltikum, auf Grönland und in Britannien vor. Doch auch an der deutschen Ostseeküste kann man Zeugen aus der Wikingerzeit finden. Schleswig-Holstein und die Färöer Inseln sin dein Beispiel.

Die Welt der Wikinger entdecken

Heute kann man alte Wikinger-Stätten besuchen, die sich hauptsächlich bei alten Siedlungen und Funden befinden. Das Wikinger Museum Haithabu gibt Aufschluss über die Lebensweise der Wikinger und stellt regionale Funde aus. In Oslo kann man sich das Wikingerschiffmuseum ansehen, in dem drei Schiffe ausgestellt sind. In Schweden gibt es gleich mehrere interessante Plätze und Museen, wie Ales Stenar, eine Sammlung von Schiffssteinen, die für Tote gesetzt wurden.

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Winterferien in Norwegen – ein Winterwunderland wie aus dem Märchen

Abfahrten oder Langlauf – Skiurlaub im hohen Norden

Ein Garant für einen schneereichen Winter ist ein Aufenthalt in Norwegen. Mit den norwegischen Fähren der Color Line kann man bequem von Kiel oder Hirtshals bis nach Oslo fahren, auch mit dem Auto. Von dort aus bieten siech viele Gebiete an, um entweder Langlauftouren zu unternehmen oder auch ein paar der steileren Pisten in Norwegen zu erkunden. Nördlich von Oslo liegen die Städte Kvitfjell, Hafjell und Nordseter. In Nordseter können Reisende und Langlauffreunde unter anderem im Lellehammer Resort unterkommen und die ausgedehnten Touren durch die traumhafte Landschaft genießen. Die kleinen typischen roten Häuschen schmiegen sich perfekt in die weiße Umgebung und werden durch den warmen Sonnenschein perfekt in Szene gesetzt.

Winterliche Skiurlaub unweit der Hauptstadt Oslo

Winterliche Reisen nach Norwegen können auch kombiniert werden. Eine Städtereise in Verbindung mit Aufenthalt in einem der Skigebiete nahe von Oslo. Empfehlenswert ist hier der Oslo Tryvann Winterpark. Bei der Abfahrt der Piste bringt man fast 400 Meter Höhenunterschied hinter sich. Will man sich eher auf den Loipen bewegen stehen dem Langläufer 2600 Kilometer Strecke zur Verfügung. Davon sind 90 Kilometer beleuchtet.

Erholung und Wellness nach einem Tag auf der Piste

Spa-Hotels und Wellness in Norwegen sind stark im Kommen. Die bekannten Ketten sind mehr in den großen Städten anzutreffen. Abseits derer findet man auch im Landesinneren Spas und Wellnessbereiche, in denen man sich nach einem Tag im Schnee verwöhnen lassen kann. So zum Beispiel Quality Spa & Resort Norefjell. Nur 90 Minuten von Oslo entfernt kann man dennoch das Flair der Großstadt miterleben und einen oder zwei Tage in der Großstadt miterleben.

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Urlaub im Norden Schwedens – Kultur, Wandern und Skifahren

Reise in die winterliche Dunkelheit Schwedens

Schweden und der gesamte Norden Skandinaviens sind im Winter mit nur wenig Licht gesegnet. Die längste Nacht des Jahres wird als Polarnacht bezeichnet. Da die Dunkelheit auf das Gemüt schlägt, wurde jetzt in der nördlich gelegenen Stadt Umeå eine Art Therapie gegen Niedergeschlagenheit im Winter eingeführt. Das Prinzip ist die Lichttherapie an öffentlich zugänglichen Plätzen. Auch wenn man als Tourist in dieser Gegend unterwegs ist, kann man seinen Mangel an Sonnenlicht zumindest an 30 Bushaltestellen in diesem Ort ausgleichen.

Urlaub im Norden Schwedens – Reisen nach Umeå

Die Stadt und gleichnamige Gemeinde Umeå befindet sich im Norden des Landes in der historischen Region Västerbotten. Die Nähe zum Bottnischen Meerbusen erlaubt dem Besucher atemberaubende Ausblicke auf das Meer. Die Stadt ist zudem die zwölftgrößte Stadt des Landes und lockt durch den wirtschaftlichen Aufschwung viele Bewohner und Touristen an. Das Rathaus von Umeå ist eines der schönsten historischen Gebäude der Stadt und versprüht schwedischen Charme. Innerhalb der Stadtgeschichte wurde Umeå mehrere Male niedergebrannt. Von den alten Bauten aus der Zeit, als Umeå Residenz der Provinz Västerbotten war, wurden somit wären Feuer und Kriegen vernichtet. Die Geschichte der Region lässt sich im Provinzmuseum erkunden, daneben findet man das Freilichtmuseum „Gammlia“.

Aktivitäten rund um Umeå

Interessierte an einer Mischung aus Aktivurlaub und Kultur können sich in Umeå austoben. Fahrradwege gibt es zu genüge, ist man mit dem Caravan unterwegs, sollten die Räder unbedingt mitgenommen werden. Wandern ist im Sommer eine angenehme Art die Gegend und das nahe Naturreservat zu erkunden. Im Winter zieht es viele Schneefreunde zum Langlaufen und für andere Wintersportarten in die Region.

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