Reisen durch Finnland: bekannte Sehenswürdigkeiten

Das skandinavische Land Finnland, das bereits seit 1995 teil der europäischen Union ist, wird von Reiseanbietern sowie Reisenden oft vernachlässigt. Doch gerade hier bieten sich dem Skandinavien-Freund viele interessante Möglichkeiten, einen Urlaub zu verbringen. Der Beginn einer jeden Reise liegt wahrscheinlich in Helsinki. Die Hauptstadt bietet sich für ein paar Tage Städtereise an. Unter den Sehenswürdigkeiten befindet sich der Dom am Senatsplatz, der wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist. Die Insel Seurasaari, die sich in Helsinki befindet, ist besonders im Sommer einen Besuch wert. Hier lockt auch ein Freilichtmuseum.

Finnland für Skifahrer und Wintersportler

Einer der am meisten empfohlenen Orte in Finnland ist Ruka. Zu jeder Jahreszeit können sich Liebhaber des Wintersports an den Schneemassen erfreuen. Grund, der Ort befindet sich nahe dem Polarkreis und ist somit das Mekka aller Skifahrer. In der endlosen Weite kann man Langlauf praktizieren oder auf Schneeschuhen durch die atemberaubende Fjälllandschaft wandern. Wer nach einem Tag im Schnee jedoch zu einer Après-Ski Party möchte, der sollte sich auf lokale Bräuche einstellen. Der Schneeschuhtanz ist einer davon. Ein weiterer traditioneller Tanz ist der Ruka-Kuusamo. Ein Nachteil dieser Region ist es jedoch, ist, dass man im Winter nicht viel sieht. Durch die Nähe zum Polarkreis werden die Nächte sehr lang. Erst im Frühling, wenn die Sonne wieder bis in diesen Teil des Landes vordringt, lohnt es sich die weiße Traumlandschaft zu erkunden.

Natur erleben – der Linnansaari Nationalpark

In der Provinz Savo wurde im Jahr 1856 der Linnansaari Nationalpark gegründet. Die für Finnland so bekannte Finnische Seenplatte soll durch diesen Park geschützt werden. Ziel ist es, das insbesondere die einmaligen Tiere und Pflanzen in dieser Region erhalten werden. Wer sich in den Park traut, sollte einen guten Orientierungssinn haben oder einen Führer. Das Labyrinth aus Seen und Inseln kann zu Verwirrungen führen. Eine Reise ist der Park jedoch unbedingt wert. Beispielsweise kann man mit viel Glück die Saimaa-Ringelrobbe entdecken, wie sie sich in den Gewässern tummelt.

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Feiertage in Skandinavien: so wird Ostern gefeiert

Wer hätte es gedacht. Kaum zeigt sich der Frühling zum ersten Mal im hohen Norden, erfreuen sich beispielsweise die Norwegen nicht etwa an den ersten Frühjahrsblühern. Nein – sie folgen dem Schnee. In den Bergen wird zu Ostern nach frischer Luft und besonders nach Erholung gesucht. Die Erholung- zu Ostern nimmt sie in Norwegen einen besonders hohen Stellenwert ein. Neben Skigebieten locken auch ruhige Naturlandschaften und Parks. Erstaunlich ist ebenfalls, dass sich zu Ostern die Vorliebe der Norweger für Krimis zeigt. Sogar auf Milchpackungen werden kurze und spannende Geschichten gedruckt. Weiterhin ist es ein Fest der Familie. Zusammen labt man sich schließlich nach einem Ausflug in der Natur an traditioneller Kvikk Lunsj-Schokolade und Orangen.

Die Osterfeiertage in Finnland

In diesem skandinavischen Land geht es nicht so ruhig zu wie in Norwegen. Zu Ostern ertönen laute Umzugsklänge und Orchestermusik. Dabei wird nicht nur auf die Pauke gehauen und in die Trompete geblasen. Für die besten Freunde regnet es Hiebe mit einer Birkenrute. Traditionell am Palmsonntag, der Sonntag vor Ostern, werden in Finnland die Ruten ausgepackt. Symbolisch betrachtet sollen die leicht ausgeführten Hiebe Glück bringen. Eine Woche später erfreut sich Groß und Klein an bunten Umzügen. Als Tourist empfiehlt sich diese Zeit für einen Besuch in Finnland.

Die Feiertage in Schweden

Neben Norwegen und Finnland wird natürlich auch in Schweden Ostern gefeiert. Anderes Land – andere Sitten: nach dem Motto unterscheiden sich auch hier die Traditionen. Die Umzüge werden Besucher auch in Schweden antreffen. Dazu gibt es noch ein beeindruckendes Feuerwerk. Eine etwas weniger laute Tradition ist es, dass man sich am Samstag nach Karfreitag als Osterweiber verkleidet. Die Schweben, gekleidet in langen Röcken und Kopftüchern, ziehen dann von Haus zu Haus und betteln um Süßes.

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Internationaler Willy Brandt-Preis: Ehre für den norwegischen Premier

Der norwegische Ministerpräsident wurde im Januar 2013 mit einem deutschen Ehrenpreis ausgezeichnet. Am 24. Januar überreichte der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, dem Premier Jens Stoltenberg den zweiten Internationalen Willy Brandt-Preis. Der Preis ehrt die politischen Entscheidungen des norwegischen Politikers. Stoltenberg setzt sich für eine stärkere Gemeinschaft und eine Stärkung der Demokratie ein. Dies ist seine Antwort auf die in 2011 erschütternden Ereignisse rechtsterroristischer Gewalt in Oslo und auf der Ferieninsel Utoya.

Beispielhafte Politik in Norwegen

Der Willy Brandt-Preis, benannt nach dem deutschen Sozialdemokraten, der 1972 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, stellt eine besondere Ehrung für Stoltenberg dar. In seiner Danksagung erinnert er weiterhin an das Vermächtnis Brandts und an die zukunftsweisende Politik, die zur Vereinigung Deutschlands führte. Auch Egon Bahr, ein gleichwertig hoher Name der Ostpolitik zu Zeiten von Willy Brandt, ließ seine Bewunderung verlauten. Eine Nation durch einen solchen Schlag und den anschließenden Schock zu leiten, dass sei kein einfaches Unterfangen. Zudem hat der norwegische Premier die gesamte Zeit die Werte und Richtlinien der Partei, der Regierung und von sich selbst durchgesetzt: Menschlichkeit, Offenheit und Demokratie.

Norwegens Innenpolitik führt zu Streit und Scheidung

Rosig geht es jedoch auch in der norwegischen Politik nicht immer zu. Die Tatsache, dass Norwegen nicht zur EU-gehört und auch die Referenden zum bzw. gegen den Beitritt in die EU gewonnen wurden, sorgte besonders in den privaten Haushalten für Streit, Trennung von Familien und sogar zur Scheidung von Ehepaaren. Auch unter den Politikern sorgt die Einstellung für und gegen die EU und den Euro immer wieder für laute Stimmen.

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Klimaveränderung trifft auch Norwegen

Die viel diskutierten Auswirkungen des Klimawandels scheinen jetzt auch Skandinavien, genauer gesagt Norwegen, zu treffen. Am sechsten März tobte der Wirbelsturm „Inga“ über Norwegen und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Mehrere Haushalte sind auch Tage nach dem Unwetter noch ohne Strom. Besonders Küstenorte wie Bergen litten unter „Inga“, neben zerstörten Stromleitungen wurde auch das Mobilfunknetz zum Teil außer Kraft gesetzt. Ebenso wurde die Zugstrecke zwischen Bergen und Oslo unbefahrbar.

Prognose der Klimaforscher für Norwegen

In den kommenden Jahren, so scheint es, soll „Inga“ nicht das einzige und letzte starke Winter-Unwetter gewesen sein. Der Klimawandel führt zu wärmeren Wintern. Kalt bleiben diese zwar, die Temperaturen werden im Durchschnitt jedoch steigen. Begleiterscheinung wärmerer Winter werden Stürme und Orkane sein, die zudem nicht nur als Ausnahme auftreten werden. Wie auch in anderen Teilen der Welt ist auch hier die Emission von Kohlenstoffdioxid und anderen Schadstoffen die Ursache für die Veränderung des Klimas und der Wetterlagen.

Auswirkungen auf den Tourismus

Die Veränderung des Wetters wird sich auf lange Sicht hin auch auf den Tourismus auswirken. Besonders der Winterurlaub, der gerne einmal auf der Ski-Piste verbracht wurde, wir in den kommenden Jahren von weniger Schnee und einer Reihe von Winterstürmen überschattet werden. Bereits Anfang/Mitte März sind in diesem Jahr die Temperaturen rund um Oslo soweit gestiegen, dass die typischen Skigebiete keinen Schnee mehr haben. Das Geschäft mit dem Winter sieht mau aus. Selbst die Skischulen berichteten, dass sie Kinder wieder nach Hause schicken mussten, da vereiste Pisten und durchbrechendes Gras den Betrieb unmöglich machen.

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Ein Streifzug durch Skandinaviens Tierwelt

Viele Urlauber, seien es Europäer, Einheimische oder internationale Gäste, zieht es jedes Jahr in die Natur um die Tierwelt von Skandinavien zu entdecken. Elche sind wohl eine der bekanntesten und meist gesuchten Tierart, die von Besuchern gesehen werden will. Doch werden Elche und besonders die Rentiere, nicht nur betrachtet, sie stehen auch auf der Speisekarte. Dies sind nur zwei der vier Tierarten, die jedes Jahr mehrere Besucher anziehen. Bären und Lemminge ergänzen die Liste. Nebenher kann man zudem etliche Mücken sehen und fühlen, diese sind jedoch ungewollte Begleiter der Reise.

Neuer alter Bewohner der Finnmark

Die Finnmark befindet sich im äußersten Nordosten von Norwegen. Der Bär ist hier ein neuer alter Bewohner, der gerade wieder in der Gegend heimisch geworden ist. In dieser region ist er nur schwer anzutreffen. Er verbirgt sich sicher in den Tiefen der Wälder, sammelt fleißig Beeren und lässt sich kaum sehen. Die Elche sind ebenso scheu. Als Trostpreis kann man in der Finnmark jedoch zahlreiche Rentiere beobachten.

Grönland und seine arktische Tierwelt

Die Insel im hohen Norden ist eine der artenreichsten der Welt. Die Tiere, die hier leben, mussten sich an die arktischen Gegebenheiten anpassen und kommen zum Teil nur hier vor. Auf Reprilien oder Amphibien stößt man jedoch nicht. Atemberaubend sind jedoch die zwei größten und bekanntesten Bewohner der Insel. Der Polarbär ist lange nicht mehr so scheu wie die Bären in der Finnmark. Sie sind einfacher zu beobachten, trauen sich zu beiderseitigen Ungunsten jedoch auch immer weiter Richtung Zivilisation. Der Moschusochse kommt in Regionen wie Upernavik oder Ivittuut vor. Der Bestand hat sich in den vergangenen Jahren bei etwa 4000 eingepegelt.

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